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Pressemitteilung Ansbach, 23.03.2021

Hände Weg vom Klingenweiher!
Klares Bekenntnis zum Schutz des Klingenweihers

Die Stadt hat vor, den bestehenden, in die Jahre gekommenen Flächennutzungsplan in den kommenden Jahren zu überarbeiten. Dann steht auch das Gebiet um den Klingenweiher zur Diskussion.
Auch wenn die „ungeliebte Osttangente“ nicht aus dem aktuellen Flächennutzungsplan gestrichen wird, steht fest, dass diese, wie im aktuellen FNP eingezeichnet, nie realisiert wird. Der Erhalt dieser Landschaft um den Klingenweiher ist einhellig die Meinung der Fraktion FWAN.

„Es kann nicht sein, dass eine Umgehungsstraße diese wunderschöne, schützenswerte Landschaft durchzieht,“ ist einhellig die Meinung unserer Fraktion stellte Dr. Kupser im Ausschuss wörtlich fest.

Das hat Frau Handrick-Radtka wohl in der Ausschusssitzung überhört, wenn sie feststellt, dass keine Fraktion den Schutz des Klingenweihergebiets explizit genannt hat.

Das Baugesetzbuch in der Fassung von 2004 sieht eine Reihe von ökologischen Prüfungen bei der Erstellung von Bauleitplanungen vor und bildet nach unserer Auffassung eine sehr gute Grundlage, diesen wertvollen Landschaftsstrich nachhaltig zu schützen und die berechtigten Anliegen aller Bürger zu berücksichtigen.

Gleichwohl befürworten wir die zügige Planung des neuen Wohngebietes in Pfaffengreuth. Ansbach benötigt dringend bezahlbaren Wohnraum. Ein Gespräch Fraktion FW/AN mit den Investoren hat gezeigt, dass diese ein akzeptables Konzept verdichteten Wohnens entwickelt und dabei den Schutz des Klingenweihergebietes in ihre Planungen einbeziehen.

Die Fraktion FWAN schlägt daher vor, dass man die Akazienstraße weiterführt bis zu dem bestehenden Weg, der in die Hochstraße mündet. Das hätte den Vorteil, dass man dieses Gebiet über den ÖPNV erschließen könnte. Gleichzeitig könnte man die Fläche südöstlich der Akazienstraße als Ausgleichsfläche in Betracht ziehen, was wiederum einen gewissen Abstand der Bebauung zum Klingenweiher bedeuten würde.
„Diese Kompromiss ist für uns durchaus vorstellbar“, kommentiert Claus Kotzurek (Ansbacher) das geplante Vorhaben.

Dr. Paul Kupser, Fraktionsvorsitzender