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Elpersdorf Hauptstraße von der Staatsstraße zur Autobahn A 6 © Foto: Michael Vogel

 

FREIE WÄHLER fordern Umgehungsstraße

 

Ansbach. Die Ansiedlung des Logistikzentrums von PLAYMOBIL in Herrieden hat zu erheblichen Beeinträchtigungen in Ansbach geführt. Die bunten Laster des Unternehmens fahren über die Rügländer Straße zur Kreuzung Karpfenstraße, von dort auf die Südwesttangente und danach durch Elpersdorf nach Herrieden. Und es sind nicht wenige, die jeden Tag auf den Straßen unserer Stadt unterwegs sind. Es ist zwar schön, dass die Wirtschaft brummt, aber diese Brummis fügen dem Straßennetz in Ansbach erheblichen Schaden zu.
Die Ortsdurchfahrt von Elpersdorf ist erst wenige Monate wieder geöffnet und es bleibt zu befürchten, dass die neue Straße schon bald wieder zum Sanierungsfall wird. Ganz zu schweigen von den erheblichen Lärmemmissionen und Sicherheitsrisiken, denen die Elpersdorfer durch den stark zunehmenden LKW-Verkehr ausgesetzt sind.

Wenn das Gewerbegebiet Ansbach-West in Elpersdorf an den Start geht, wird diese Belastung noch mehr zunehmen, denn, wie im Fall PLAYMOBIL geschildert, werden nicht alle die überlastete A6 als Zufahrt zum Gewerbegebiet nutzen. Und so fahren die LKWs weiter durch Elpersdorf. „Jetzt ist der Moment gekommen, wo wir nochmals ernsthaft über die Umgehungsstraße von Elpersdorf nachdenken müssen“, so Markus Ginella, Vorstandsmitglied der FREIEN WÄHLER und Elpersdorfer. „Es kann nicht sein, dass wir an der Kreuzung von der B 13 – Elpersdorf – Geisengrund einen Kreisverkehr errichten und der Schwerlastverkehr immer noch durch unseren Ort fährt“, so der Elpersdorfer. „Viel besser wäre es doch, den Lastverkehr über eine Umgehungsstraße an Elpersdorf vorbei auf die Zufahrtstraße zum Gewerbegebiet, zur A 6 und nach Herrieden zu leiten“, so Markus Ginella. Die FREIEN WÄHLER fordern daher die Stadtverwaltung auf, diese Alternative zu untersuchen.