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Mitglieder der FREIEN WÄHLER Ansbachs ließen sich bei einem Besuch des Raubtierasyls in Wallersdorf vom 1. Vorstand  Olaf Neuendorf und Dr. Doris Bauer über die Verhältnisse informieren  © Fotos: Michael Vogel

 

FREIE WÄHLER besuchen Raubtierasyl in Wallersdorf

 

Ansbach. Der Maiausflug führte die FREIEN WÄHLER Ansbach ins Raubtier- und Exotenasyl. Bei einem Rundgang mit dem 1. Vorstand Olaf Neuendorf und Dr. Doris Bauer wurden nicht nur die Anlage und die dort untergebrachten Tiere besichtigt sondern auch interessante Gespräche zu dem Wünschen und Sorgen des Vereins geführt.

Derzeit bietet die Anlage im Ortsteil Wallersdorf ca. 20 Tieren Asyl. Augenommen wurden ein verletztes Eichhörnchen wie mehrere nahezu verwahrlosten Tiger.

Wie sehr die Arbeit der vielen Ehrenamtlichen geschätzt wird und wie bekannt diese einmalige Auffangstation ist zeigt die Tatsache, dass bundesweit viele Anfragen mit der Bitte um Aufnahme an das Raubtierasyl gestellt werden. Dieses hat jedoch nur eine sehr beschränkte Kapazität und muss daher viele Tiere ablehnen.

Doch ganz andere Sorgen treiben den 236 Mitglieder starken Verein gerade um: Der Besitzer möchte die Anlage veräußern. Ein Verkauf des Grundstücks würde das AUS für das Raubtierasyl bedeuten. Der Verein möchte mit vereinten Kräften aus Politik, Bürgerschaft und weiteren Investoren jedoch erreichen, Eigentümer des Grundstücks zu werden, um den Fortbestand des Raubtierasyls zu sichern.

Eine Herkulesaufgabe, aber nicht unmöglich, denn viele Vertreter aus Funk und Fernsehen unterstützen die Arbeit des rührigen Vereins und werden sich, ebenso wie die FREIEN WÄHLER, auch für den Erhalt des Raubtierasyls einsetzen.